Wer selbstständig unterrichtet, ist die ganze Organisation: Lehrkraft, Empfang, Stundenplanung und die Person, die offenen Zahlungen hinterherläuft. Der Unterricht ist der schöne Teil. Der Rest passiert oft abends auf dem Sofa: eine Stunde verschieben, ein Playback noch einmal schicken, einem Elternteil antworten, ob nächste Woche Unterricht ist. Jede Aufgabe ist klein. Zusammen kosten sie jede Woche Stunden. Gute Software für Musiklehrer lässt diese Aufgaben nicht verschwinden, aber sie bündelt sie an einem Ort, statt sie über dein Handy zu verstreuen.
Was selbstständige Musiklehrer wirklich brauchen
Viel Software in diesem Bereich ist für die Verwaltung großer Musikschulen gedacht: Anmeldungen, Abrechnungsläufe und Berichte. Wer allein unterrichtet, hat meist andere Prioritäten. Für die meisten selbstständigen Lehrkräfte zählen vier Dinge:
- Ein Stundenplan, der sich selbst pflegt. Wochenstunden, Ferien und Nachholstunden, ohne jeden Sonntagabend die Woche neu zu bauen.
- Lernmaterial, das Schüler zu Hause finden. Nicht noch ein PDF, das in einem Chatverlauf verschwindet.
- Sichtbares Üben. Wissen, ob ein Schüler geübt hat, bevor er zur Tür hereinkommt.
- Ein Kanal für Eltern. Damit deine private Handynummer nicht mehr die Hotline deines Unterrichts ist.
So passt Musicdott in deine Unterrichtswoche
Stundenplan und Nachholstunden
Du legst pro Schüler eine feste Wochenstunde an: Tag, Uhrzeit, Dauer und bei Bedarf ein Raum, mit Startdatum und optionalem Enddatum. Ferien trägst du einmal ein, und die Stunden in diesen Wochen fallen automatisch weg. Buchst du dich doppelt, bekommst du eine Warnung. Sagt ein Schüler ab, markierst du die Stunde als nachzuholen, und Musicdott schlägt anhand deiner Verfügbarkeit freie Termine in den nächsten zwei Wochen vor. Schüler mit E-Mail-Adresse bekommen am Vortag eine Erinnerung, und dein Stundenplan steht als iCal-Feed für Google, Apple oder Outlook bereit. Mehr Details auf der Seite zum Stundenplan.
Unterrichtsinhalte aus Blöcken
Hier unterscheidet sich Musicdott am stärksten von Programmen, die sich auf Planung und Abrechnung konzentrieren. Du baust Lektionen aus Blöcken: Text, YouTube- oder Vimeo-Video, Noten als PDF oder MusicXML, Guitar-Pro-Dateien, Groovescribe-Drum-Patterns, Akkorddiagramme und Akkord-über-Text-Blätter, ABC-Notation, Audio und Bilder. Du weist eine Lektion einem Schüler zu, und sie wartet zu Hause in seinem Konto. Nach jeder Stunde schreibst du eine kurze Stundennotiz mit der Hausaufgabe, so siehst du nächste Woche in zehn Sekunden, wo ihr aufgehört habt. Die ganze Liste findest du bei der Unterrichtsplattform.
Teach Mode im Unterrichtsraum
Teach Mode bringt die Lektion auf einen zweiten Bildschirm: einen Fernseher, einen Monitor oder ein iPad auf dem Notenständer. Du koppelst den Bildschirm per QR-Code und gehst die Lektion auf deinem eigenen Gerät durch, während der Schüler auf dem großen Bildschirm mitliest. Kein Gedränge mehr vor dem Laptop und kein Handy, das du einem Neunjährigen vor die Nase hältst.
Üben zwischen den Stunden
Schüler tippen bei einer Lektion oder Übung auf „Das habe ich geübt“ und bekommen dafür XP, einmal pro Aufgabe und Tag. Sie können auch eine Übeeinheit stoppen. Du als Lehrkraft bewertest, wie weit sie sind, auf einer einfachen Skala von „muss noch üben“ bis „kann es anwenden“. Die Beurteilung bleibt bei dir, die Motivation beim Schüler. Mehr dazu auf der Seite zur Übe-App.
Eltern und Nachrichten
Eltern bekommen einen eigenen Login mit Stundenplan, Lektionen und Fortschritt und können dir von dort schreiben. Haben zwei Geschwister bei dir Unterricht, sieht das Elternteil beide mit einem Login. Schüler nutzen „Frag deine Lehrkraft“, um eine Frage zu schicken, mit einem kurzen Video, wenn sie an einer Stelle hängen. So bleibt dein Unterricht getrennt von deinem privaten WhatsApp, und das ist wichtiger, als es klingt. SieheWarum WhatsApp keine Schülerverwaltung ist.
Außerdem gibt es kostenlose Tools, die deine Schüler ohne Konto nutzen können, etwa dasMetronom, dasStimmgerät undAudio verlangsamen.
Verwaltung: was Musicdott macht und was nicht
Wer nach „Verwaltungssoftware für Musiklehrer“ sucht, meint oft zwei ganz verschiedene Dinge. Deshalb klar und deutlich:
| Aufgabe | In Musicdott? |
|---|---|
| Daten von Schülern und Eltern, Unterrichtsvereinbarungen | Ja |
| Stundenplan, Ferien, Nachholstunden | Ja |
| Unterrichtsinhalte, Stundennotizen, Fortschrittsberichte | Ja |
| Übeprotokoll, Bewertung durch die Lehrkraft, XP und Abzeichen | Ja |
| Festhalten, welche Gebühren bezahlt sind, Erinnerungen, Quittungen, CSV-Export | Mit dem Manager-Add-on (19,95 €/Monat) |
| Nummerierte Rechnungen, Kartenzahlung, Lastschrift | Nein, nutze deine Buchhaltungs- oder Zahlungssoftware |
| Steuererklärung, Umsatzsteuer, Jahresabschluss | Nein, das gehört in deine Buchhaltung oder zur Steuerberatung |
Für die meisten selbstständigen Lehrkräfte mit festem Monats- oder Halbjahresbeitrag ist die Aufteilung einfach: Musicdott für alles rund um den Unterricht, Buchhaltungssoftware fürs Geld. Überlegst du noch, was du verlangen sollst, lies Warum niedrige Preise teuer werden können.
Preise für selbstständige Lehrkräfte
Der Standard-Plan kostet 29,95 € pro Monat zzgl. MwSt. für 1 Lehrkraft und bis zu 25 Schüler. Hast du mehr, zahlst du 4,50 € pro Block von 5 weiteren Schülern. Sobald Pro (49,95 €, bis zu 3 Lehrkräfte und 75 Schüler) günstiger ist, stellt Musicdott dich automatisch um. Der erste Monat ist gratis, und es gibt keinen Jahresvertrag. Deine Daten werden in der EU gespeichert, und ein Auftragsverarbeitungsvertragist inklusive. Alles Weitere auf der Preisseite.
Auch für dein Instrument
Musicdott ist in einer Schlagzeugschule entstanden, wird aber von Lehrkräften vieler Instrumente genutzt, ob sie Schüler auf eine Prüfung vorbereiten oder rein zum Vergnügen unterrichten. Beispiele gibt es fürSchlagzeug, Klavier,Gitarre, Gesangund Geige.